... ist in Erfüllung gegangen. Ich war im August in Brasilien. Am Flughafen habe ich ein Chaos gesehen, das die Inder wie ein ordentliches Volk erscheinen lässt. Jeder hatte einen von diesen Gepäckwagen und alle mussten einzeln durch eine Tür, so das sich vier Schlangen gleichzeitig geblidet haben und jeder den anderen beschimpft hat, sich doch gefälligst in (seine) Schlange zu stellen. Sehr lustig.
Wir haben die erste Woche in einer Familie gelebt und echtes brasilianisches Leben genossen. Wenn es denn überhaupt so etwas gibt, denn Brasilien ist das bunteste und gemischteste Volk, das es wohl auf der Welt gibt, zumindest auf meiner kleinen Welt. Jeder könnte Brasilianer sein, ein Großteil der Bevölkerung stammt aus Japan, ebenso ein großer Teil aus Afrika und Europa. Sehr sehr bunt. Ganz im Gegensatz dazu ist die Stadt in der wir die Woche verbracht haben: Sao Paolo. Jetzt weiß ich es! Das Wort Moloch stammt aus dem portugisischen und bedeutet Sao Paolo. Eine der größten Städte der Welt. Wir haben von einem Berg aus die Stadt üerblickt und man konnte nur Häuser sehen bis zum Horizont. Verglichen mit der Karte war das aber nur ein viertel der Stadt das man sehen konnte. Wahnsinn! Wir haben mit dem Auto 2h vom Haus zur Uni gebraucht, 2h zum Hotel oder auch ca. 2h in die City.
Ausgeraubt wurden wir nicht und es sind auch keine wahnsinnigen mit der Knarre auf der Straße rumgelaufen. Die Gewalt in Rio ist wohl völlig anders als in Sao Paolo. Es war doch relativ ruhig. Sehr viele Jesus-Freaks, viele Obdachlose, aber die Armenviertel sind mehr oder weniger erkennbar und da gerät man auch nicht "zufällig" rein.
Alles in allem war es ein wahnsinniges Gefühl endlich einmal in diesem Land gewesen zu sein und das "normale Leben" zu erfahren, aber definitiv ist das nur der Start für eine weitere Latein Amerika Reise gewesen.
Nach dem Kurzurlaub waren wir noch ca. 10 Tage auf dem International Congress von AIESEC mit über 600 Teilnehmern + Partner etc. Aber was ich genau so bei meiner Arbeit treibe, das schreibe ich beim nächsten Mal. Nun bin ich wohl erst einmal 4 Wochen in Milano "zu hause", so dass ich auch wieder regelmäßig schreiben kann. :=)
Ich freue mich wie immer über Mails, Skype oder normale Anrufe. :=)