This is the video summarizing my experience I had in Italy and I would like to share it with you. I hope you like it. The three parts belong together.
Dienstag, 23. Juni 2009
Mittwoch, 13. Mai 2009
Italienener sind einfach viel unkomplizierter als Deutsche
Im März war ich auf einer Konferenz in Italien, bei der einiges von der Logistik schief gegangen ist. Zumindest anfangs... Es war sehr lustig die Reaktion der verschiedenen Menschen zu sehen und schnell hat sich ein Muster der Nationalitäten ergeben. Weil der Ablauf nicht so rund lief, mussten einige recht lange auf ihre Zimmer warten...
Bei den Deutschen hätte man meinen können, das man gerade ihr Haus abfackeln wollte, so sehr haben sich alle deutschen Teilnehmer darüber aufgeregt und dagegen gewährt auch nur 10min länger zu warten. Das spannende waren die Griechen, Italiener, Portugiesen und die Türken (die am aller längsten warten mussten), aber alle kein bisschen aggressiv geworden sind, sondern alles viel gelassener gesehen haben. Dann wartet man halt mal und sich aufregen macht es auch nicht schneller und vermiest einem nur den Tag. Schon komisch diese Deutschen. Und dann teilen sie die Rechnung immer auf. In Italien habe ich noch nie die Rechnung aufgeteilt und das kommt mir mittlerweile auch total komisch vor. Wenn wir essen, dann wird am Ende einfach durch alle geteilt und fertig. Wenn man zu zweit ist und etwas trinken geht, dann übersteigt es den italienischen Horizont zu fragen, ob man getrennt zahlen möchte. Es gibt einfach nur eine Rechnung. Italiener sind da einfach herrlich unkompliziert.
Letzte Woche sind wir auf einer anderen Konferenz gewesen. Wir sind in dem Mini-Dorf angekommen und da standen wir nun mit 14 Leuten und Gepäck und der lokale Dorfbus war ein wenig klein geraten für uns... An der Haltestelle sind aber zwei Busse angekommen und die haben dann einfach ihre Routen getauscht, weil der andere größer war. Der kleine ist also die Linie 4 gefahren anstatt der Linie 1 und umgekehrt. Herrlich unkompliziert.
Lustig nicht, nachdem ich mich ein halbes Jahr über die Unzulänglichkeiten dieses Bananenstaats ohne Bananen aufrege, gibt es doch ein paar gute Seiten. Hehe
Bei den Deutschen hätte man meinen können, das man gerade ihr Haus abfackeln wollte, so sehr haben sich alle deutschen Teilnehmer darüber aufgeregt und dagegen gewährt auch nur 10min länger zu warten. Das spannende waren die Griechen, Italiener, Portugiesen und die Türken (die am aller längsten warten mussten), aber alle kein bisschen aggressiv geworden sind, sondern alles viel gelassener gesehen haben. Dann wartet man halt mal und sich aufregen macht es auch nicht schneller und vermiest einem nur den Tag. Schon komisch diese Deutschen. Und dann teilen sie die Rechnung immer auf. In Italien habe ich noch nie die Rechnung aufgeteilt und das kommt mir mittlerweile auch total komisch vor. Wenn wir essen, dann wird am Ende einfach durch alle geteilt und fertig. Wenn man zu zweit ist und etwas trinken geht, dann übersteigt es den italienischen Horizont zu fragen, ob man getrennt zahlen möchte. Es gibt einfach nur eine Rechnung. Italiener sind da einfach herrlich unkompliziert.
Letzte Woche sind wir auf einer anderen Konferenz gewesen. Wir sind in dem Mini-Dorf angekommen und da standen wir nun mit 14 Leuten und Gepäck und der lokale Dorfbus war ein wenig klein geraten für uns... An der Haltestelle sind aber zwei Busse angekommen und die haben dann einfach ihre Routen getauscht, weil der andere größer war. Der kleine ist also die Linie 4 gefahren anstatt der Linie 1 und umgekehrt. Herrlich unkompliziert.
Lustig nicht, nachdem ich mich ein halbes Jahr über die Unzulänglichkeiten dieses Bananenstaats ohne Bananen aufrege, gibt es doch ein paar gute Seiten. Hehe
Mittwoch, 22. April 2009
Ein paar kleine Kuriositäten
Auf meiner langen Reise sind mir so einige Kuriositäten begegnet. Das erste, was mich verwundert hat, das war die Mussolini Kochschürze in Rom. Ist ja auch kein Ding, ich verstehe nicht, warum wir Deutschen immer so empfindlich mit unseren Diktatoren sind. Will keiner eine Hilter Kochschürze... Naja, ich konnte nur stauen und der Kommentar meiner italienischen Freunde war nur „die Deutschen sind da wohl etwas kongruenter, wenn sie etwas verbannen“. Oh ja, das ist wohl glücklicherweise so. Die zweite Kuriosität hängt mit meiner Erwartungshaltung zusammen. März = Frühlingsanfang + Sizilien = Badehose. In dieser Erwartung habe ich meine Badehose eingepackt und konnte jedoch leider nicht schwimmen gehen. Italien hat ganz normales Wetter, mit warm und kalt und auch mit Regen und Schnee. Schnee? Ja, genau. Ich habe den Frühlingsanfang in Perugia im Schnee verbracht. Nun liegt Perugia auch ein wenig weiter nördlich, aber es ist trotzdem nicht mein Wetter.
Für alle, die mir immer schreiben... „Viele Grüße in die Sonne“. Das steht irgendwie unter jeder zweiten E-Mail, die ich erhalte... Italien hat nicht immer Sonnenschein!
Für alle, die mir immer schreiben... „Viele Grüße in die Sonne“. Das steht irgendwie unter jeder zweiten E-Mail, die ich erhalte... Italien hat nicht immer Sonnenschein!
Dienstag, 24. März 2009
Unterhaltungen in Italien
Meinen Blog habe ich nicht mehr weiter geschrieben, weil ich dachte, das ihn sowieso keiner liest, aber dem ist wohl nicht so. Daher melde ich mich mal wieder zu Wort nach einer langen Reise. Ich war diesen Monat nur drei Wochen in Milan und bin den Rest des Jahres durch Italien gereist. Von Deutschland nach Roma, von Roma nach Milano und dann ging es los... Napoli, Roma, Catania, Napoli, Roma, Perugia und nun bin ich seit langem endlich mal wieder in Milano. Ständig an einem anderen Ort zu schlafen und quasi 24h zu arbeiten, ist schon sehr anstrengend. Dementsprechend bin ich auch ziemlich platt und freue mich auf den nächsten Deutschland Urlaub.
Natürlich habe ich auf der langen Reise Italien und die Italiener auch wieder ein Stück besser kennen gelernt. Eine Sache ist mir besonders aufgefallen. Italiener reden ja gerne. So gerne das sie auch im Auto oder sogar auf dem Moped telefonieren. Eigentlich ist es nicht erlaubt, aber wir sind ja in Italien... Ich habe eine Frau gesehen, die hatte sich das Handy unter den Helm geklemmt, befestigt mit einem Stirnband, um mein Fahren auch mit beiden Händen lenken zu können. Ich hege ja noch immer die Theorie, wenn Italiener zu lange nicht sprechen, dann platzen sie. Die Redseligkeit ist jedoch auch ein Teufelskreis wie ich festgestellt habe. Im ordentlichen Milano gibt es keine Haltestellenschilder für den Bus. Das heißt, man weiß nicht wie die Station gerade heißt an welcher der Bus hält. Ist natürlich blöd, das im Bus auch nichts angesagt oder angezeigt wird und wenn man das erste mal irgendwo unterwegs ist, so wie ich... dann muss man eben fragen. Der gesamte Alltag beschert den Italienern einfach unzählige Möglichkeiten und Situationen in denen sie mit einander reden müssen. In Catania stand ich an der Bushaltestelle und da stehen dann einfach zehn Busse geparkt und kein Schild und nichts. Jeder Busfaher, der zu einem Bus läuft, wird von einer freundlichen Meute belagert, wohin er denn fährt. Er erklärt dann mehr oder weniger geduldig seine Route und dann steigt man ein. In Neapel beim Cappucco und Cornetto (Frühstück) liefen die Nachrichten morgens und da haben „wir“ uns einfach mit irgendwelchen Leuten über die Nachrichten unterhalten. Das ergibt sich einfach. Mit „wir“ meine ich natürlich mehr meinen Freund Judemao als mich. Wenn man nämlich kein Italienisch kann, dann ist es vorbei mit dem Alltagsleben und der Geselligkeit.
So das war es für heute mit meinem ersten Eintrag seit Monaten und ich verspreche, das nun weitere folgen werden.
Natürlich habe ich auf der langen Reise Italien und die Italiener auch wieder ein Stück besser kennen gelernt. Eine Sache ist mir besonders aufgefallen. Italiener reden ja gerne. So gerne das sie auch im Auto oder sogar auf dem Moped telefonieren. Eigentlich ist es nicht erlaubt, aber wir sind ja in Italien... Ich habe eine Frau gesehen, die hatte sich das Handy unter den Helm geklemmt, befestigt mit einem Stirnband, um mein Fahren auch mit beiden Händen lenken zu können. Ich hege ja noch immer die Theorie, wenn Italiener zu lange nicht sprechen, dann platzen sie. Die Redseligkeit ist jedoch auch ein Teufelskreis wie ich festgestellt habe. Im ordentlichen Milano gibt es keine Haltestellenschilder für den Bus. Das heißt, man weiß nicht wie die Station gerade heißt an welcher der Bus hält. Ist natürlich blöd, das im Bus auch nichts angesagt oder angezeigt wird und wenn man das erste mal irgendwo unterwegs ist, so wie ich... dann muss man eben fragen. Der gesamte Alltag beschert den Italienern einfach unzählige Möglichkeiten und Situationen in denen sie mit einander reden müssen. In Catania stand ich an der Bushaltestelle und da stehen dann einfach zehn Busse geparkt und kein Schild und nichts. Jeder Busfaher, der zu einem Bus läuft, wird von einer freundlichen Meute belagert, wohin er denn fährt. Er erklärt dann mehr oder weniger geduldig seine Route und dann steigt man ein. In Neapel beim Cappucco und Cornetto (Frühstück) liefen die Nachrichten morgens und da haben „wir“ uns einfach mit irgendwelchen Leuten über die Nachrichten unterhalten. Das ergibt sich einfach. Mit „wir“ meine ich natürlich mehr meinen Freund Judemao als mich. Wenn man nämlich kein Italienisch kann, dann ist es vorbei mit dem Alltagsleben und der Geselligkeit.
So das war es für heute mit meinem ersten Eintrag seit Monaten und ich verspreche, das nun weitere folgen werden.
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